mit Christoph W. Bauer
Moderation: Stefan Gmünder
Mittwoch, 23. September, 19 Uhr
Mediathek Maria Anzbach
Veranstaltungsort: Gemeindesaal
Marktplatz 6, 3034 Maria Anzbach
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Ausgangspunkt ist Christoph W. Bauers Novelle
Lärm (Haymon 2026), in der ein scheinbar beiläufiges Ereignis zur existenziellen Erschütterung wird. Stefan Gmünder spricht mit dem Autor über gesellschaftliche Zustände und die Abgründe der Gegenwart, die sich in der Figur des Emil Murnau bündeln.
Er war gerne Buchhändler, auch wenn er nie geplant hatte, einer zu werden. Aber an Vorsehung glaubte er ohnehin nicht, wem sollte es vorherbestimmt sein, Bierfahrer zu werden, wem Putzfrau, wem Opfer, wem Täter? Von welchem Ende des Lebens aus man es auch betrachtete, es hätte immer anders verlaufen können.
(Aus:
Lärm, Haymon 2026)
Vor allem aber macht einem Lärm die Fragilität des Lebens bewusst – des eigenen wie des fremden. […] Christoph W. Bauer ist nicht weniger gelungen als ein vollendetes Buch über ein unvollendetes Leben. (Cornelius Hell,
Der Standard)
Christoph W. Bauer verfasst Lyrik, Prosa, Essays, Hörspiele und Übersetzungen. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Anton-Wildgans-Preis (2023). Zuletzt erschienen: 2022 der Gedichtband
an den hunden erkennst du die zeiten, 2024 folgte der Prosaband
Trotta und ich, 2026 die Novelle
Lärm (Alle Titel Haymon).